Warum viele Christen nicht evangelisieren – Der Auftrag Jesu erklärt

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Christlicher Blogbeitrag über Evangelisation, den Missionsauftrag Jesu und Menschen für Gottes Reich gewinnen
Viele Christen sind geistlich aktiv, vergessen aber den wichtigsten Auftrag Jesu: Menschen das Evangelium zu bringen. In diesem Beitrag erfährst du, warum Evangelisation so wichtig ist, wie sie dein eigenes geistliches Leben verändert und weshalb deine Waffenrüstung ohne die Verkündigung des Evangeliums nicht vollständig ist.

 

Gewinnst du Menschen für Jesus? Warum viele Christen den Missionsauftrag vergessen

Bist du ein Menschenfischer oder nur geistlich beschäftigt?

Du liest die Bibel. Du gehst in die Gemeinde. Du betest, hörst Lobpreis und engagierst dich vielleicht sogar aktiv im Dienst.

Aber heute möchte ich dir eine ehrliche Frage stellen:

Gewinnst du Menschen für Gottes Reich?

Denn genau darum geht es Jesus. Und genau das vergessen heute viele Christen.

Vielleicht klingt das hart. Aber du kannst geistlich extrem aktiv sein und trotzdem den wichtigsten Auftrag Jesu vernachlässigen: Menschen das Evangelium zu bringen.

In diesem Beitrag möchte ich mit dir darüber sprechen, warum Evangelisation kein „Extra“ für besonders mutige Christen ist, sondern ein zentraler Auftrag Jesu Christi und warum deine geistliche Waffenrüstung ohne diesen Auftrag nicht vollständig ist.


Der Missionsauftrag Jesu ist kein Vorschlag

Wir lesen in der Bibel in Markus 16,15:

„Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.“

Und ebenso sagt Jesus in der Bibel, Matthäus 28,19–20:

„Darum geht hin und macht alle Nationen zu Jüngern.“

Das ist keine Empfehlung. Das ist ein Auftrag.

Viele Christen vergessen genau diesen Punkt

Vielleicht kennst du das auch:

  • Man beschäftigt sich viel mit geistlichen Themen.
  • Man hört Predigten.
  • Man liest Bücher.
  • Man dient in der Gemeinde.

Aber Menschen aktiv von Jesus erzählen? Das machen viele nicht. Und vielleicht ertappst du dich gerade selbst dabei. Ich habe absichtlich das „Man“ gewählt ☺️


Warum Evangelisation so wichtig ist

Jesus möchte durch dich Menschen erreichen. Nicht irgendwann. Nicht nur durch Pastoren.
Nicht nur durch Evangelisten. Sondern durch dich.

Wer soll den Menschen sonst Hoffnung bringen?

Die Welt ist voller:

  • Angst,
  • Orientierungslosigkeit,
  • Leere,
  • Depression,
  • Leistungsdruck,
  • Einsamkeit.

Und wir tragen die beste Botschaft überhaupt in uns:

Jesus lebt. Jesus rettet. Jesus heilt.

Darum ist Evangelisation Liebe.


Meine eigene Geschichte mit Evangelisation

Ich möchte ehrlich mit dir sein:

Als ich am Anfang meines Glaubens gehört habe, dass Christen auf die Straße gehen, um Menschen von Jesus zu erzählen, dachte ich nur:

„Das werde ich sicher niemals machen.“

Es war mir unangenehm. Ich hatte Angst vor Ablehnung. Ich dachte, das passt einfach nicht zu mir. Vielleicht denkst du gerade genauso.

Aber weißt du, was passiert ist? Jesus hat mein Herz verändert.

Heute liebe ich es, Menschen die frohe Botschaft zu bringen. Ich gehe regelmäßig evangelisieren und darf erleben, wie Gott Herzen vorbereitet.

Natürlich gibt es Ablehnung.

  • Manche lachen.
  • Manche gehen einfach weiter.
  • Manche wollen nichts hören.

Aber dann gehst du weiter. Denn irgendwo wartet genau der Mensch, dessen Herz bereit ist.


Warum viele Christen keine Zeit dafür haben

Etwas hat mich damals wirklich traurig gemacht.

Ich habe mehrere Christen gefragt, ob sie mit evangelisieren gehen möchten. Doch fast alle sagten:

  • „Ich habe keine Zeit.“
  • „Ich bin schon so beschäftigt.“
  • „Ich engagiere mich eh schon genug.“

Und genau da müssen wir ehrlich werden.

Stellen wir Gottes Reich wirklich an erste Stelle?

Jesus sagt in Matthäus 6,33:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

Wenn uns Gottes Reich wirklich wichtig ist, werden wir Wege finden. Denn wo ein Wille ist, da entsteht auch ein Weg.


Die geistliche Waffenrüstung ist ohne Evangelisation nicht vollständig

Jetzt kommt ein Punkt, den viele Christen übersehen.

In der Bibel in Epheser 6,15 lesen wir:

„… und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens.“

Hast du das schon einmal bewusst gesehen?

Ohne Evangelisation fehlt ein Teil der Waffenrüstung Gottes

Das bedeutet: Du kannst vieles tun. Aber wenn du nicht bereit bist, das Evangelium weiterzugeben, fehlt ein entscheidender Teil. Das ist kraftvoll.

Und genau deshalb versucht der Feind oft:

  • Angst,
  • Scham,
  • Menschenfurcht,
  • Unsicherheit
    in Christen hineinzulegen.

Denn er weiß, wie mächtig das Evangelium ist.


Du musst nicht perfekt sein

Vielleicht denkst du:

  • „Ich kann das nicht.“
  • „Ich weiß nicht, was ich sagen soll.“
  • „Ich habe Angst.“

Aber genau so ging es mir auch. Und weißt du was? Jesus wirkt durch dich. Du musst nicht perfekt reden. Du musst nur bereit sein.

Der Heilige Geist wird dir helfen

Jesus wird durch deinen Mund sprechen. Und mit der Zeit wirst du merken:

  • Die Angst wird kleiner.
  • Die Freude wird größer.
  • Dein Feuer für Jesus wächst.

Denn es gibt kaum etwas Schöneres, als Menschen Hoffnung zu bringen.


Warum Evangelisation dein eigenes Leben verändert

Wenn du beginnst, Menschen von Jesus zu erzählen, verändert das auch dich selbst.

Du wirst:

  • mutiger,
  • freier,
  • lebendiger,
  • abhängiger von Gott,
  • und geistlich stärker.

Denn Evangelisation ist nicht nur ein Auftrag. Sie ist auch ein Weg, selbst geistlich zu wachsen.


Fazit: Bist du bereit, ein Menschenfischer zu werden?

Jesus sucht keine perfekten Menschen. Er sucht verfügbare Herzen. Vielleicht ist heute genau der Moment, an dem Gott dich neu ruft:

  • mutiger zu werden,
  • aus deiner Komfortzone herauszugehen,
  • und Menschen von seiner Liebe zu erzählen.

Denn die Welt braucht Jesus mehr denn je. Und vielleicht möchte Gott genau dich gebrauchen.


Hat dich dieser Beitrag ermutigt?

Dann teile ihn gerne mit anderen Christen und schreib mir in die Kommentare:

Hast du schon einmal jemandem von Jesus erzählt?

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Alles Liebe
Carmen Bergmüller

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